10.05.2014

Wohnen im Alter


Selbstbestimmt leben

Rechtzeitig die Weichen stellen für einen schönen Lebensabend - 

vom Umbau der eigenen Wohnung bis zum geeigneten Seniorenheim

 

Das eigene Zuhause, ein selbstbestimmtes Leben in Freude und Würde - das -wünscht sich wohl jeder für den eigenen Lebensabend. Wenn Kraft und Mobilität nachlassen, werden die eigenen vier Wände noch stärker zum Lebensmittelpunkt als vorher. Um so wichtiger ist es, dass der Mensch sich hier wirklich wohl fühlt und im Rahmen seiner Möglichkeiten ein aktives Leben führen und seine Ressourcen ausschöpfen kann.

Innovative Konzepte. Für eine optimale Lösung ist es nötig, sich frühzeitig und umfassend zu informieren, Entscheidungen zu treffen und die Weichen zu ihrer Verwirklichung zu stellen. Neben den klassischen Seniorenwohnungen, betreuten Wohnformen, der Unterstützung im eigenen Zuhause und dem Pflegeheim gibt es innovative Wohn-Konzepte. Vereine und Einzelpersonen beschreiten mutig neue Wege, um Einsamkeit und Einschränkung im Alter entgegenzuwirken. Und die Industrie hält tausendundeine Lösung bereit, mit individuellen Defiziten umzugehen und dem Alltag seine Widrigkeiten zu nehmen.

Wahlmöglichkeit nutzen. Nur wer den Überblick gewinnt, kann für sich persönlich die Lösung anstreben, die am besten passt - damit der letzte Abschnitt als schöner Schlusspunkt eines erfüllten Lebens und nicht als unvermeidliche Endstation empfunden wird. Und: Je früher die Weichen gestellt werden, desto größer die Wahlmöglichkeit. Wer wartet, bis er ernsthaft pflegebedürftig ist, muss dann oft mit der erstbesten Lösung vorlieb nehmen. Gemeinnützige und private Träger bieten flächendeckend Senioren-Wohnanlagen an. Dahinter verbergen sich vollkommen unterschiedliche Konzepte: Betreutes Wohnen bedeutet weitgehend selbstständiges Leben in einer eigenen, barrierefreien Wohnung mit optionalem Zugang zu bestimmten Service-Leistungen wie Gemeinschaftsverpflegung oder Pflegedienst. Senioren-Residenzen bieten hotelähnliches Leben. In einem Pflegeheimen leben die Bewohner in Einzel- oder Doppelzimmer mit Rundum- Versorgung von den Mahlzeiten über die Hauswirtschaft bis zur Pflege in allen Pflegestufen. Viele Pflegeheime sind kombiniert mit betreutem Wohnen, so dass die Bewohner im Falle von höherer Pflegebedürfigkeit innerhalb der Anlage die Wohnform wechseln können.

Kritisch aussuchen. Der Medizinische Dienst der Krankenkassen hat in den vergangenen Jahren alle Pflegeheime bewertet. Die Ergebnisse sind in der fraglichen Anlage als Aushang oder als Übersicht im Internet einzusehen oder bei der Krankenkasse zu erfragen. Sie ersetzen aber nicht den persönlichen Eindruck im Rahmen eines Besuches. Individuelle Kriterien sind auch, ob das Heim von den Bezugspersonen des künfigen Bewohners problemlos besucht werden kann, und ob eventuell schon Bekannte hier leben - neue Kontakte zu knüpfen fällt den meisten alten Menschen eher schwer.

Das ist das Leben

Verein Neue Wohnformen im Alter bringt Alte und Junge unter einem Dach zusammen.

Nicht alles funktioniert, und es gibt Konflikte. Das ist das Leben und das wollen wir ja. Neue Wohnformen im Alter, hier leben Menschen aller Altersgruppen unter einem Dach. Die Wohnungen sind alle barrierefrei, manche sind vermietet, andere sind Eigentumswohnungen. Belegt sind sie von Alten, von Familien, Studenten-WG´n und Alleinerziehenden.

Fast wie Großfamilie. Aber: Alte hüten keine Kinder, und Kinder haben keine Lust, Alte im Krankenhaus zu besuchen. Die Bewohner achten aufeinander, es wird viel Hilfe im Alltag geleistet, zum Beispiel beim Einkaufen. Es ist schon ein bisschen wie Großfamilie, aber mit Abstand. Das ist wichtig. Und das Interesse der Älteren an solchen Projekten sei immens. Der Verein ist vor 20 Jahren, als die Seniorenszene richtig in Bewegung kam, von interessierten Betroffenen und Profis gegründet worden. Er will alten Menschen angesichts des Zerfalls traditioneller Gemeinschaftsbeziehungen neue Perspektiven aufzeigen.

Zu Hause alt werden

Immer noch die erste Wahl - barrierefreien Umbau und Hilfe von außen frühzeitig organisieren.

Zuhause alt werden ist für die meisten Menschen spontan die erste Wahl. Damit das Altwerden daheim auf erfreuliche Weise gelingt, sollten zwei Aspekte mögichst frühzeitig geklärt werden: Der altersgerechte Umbau des Wohnbereiches und Möglichkeiten externer Unterstützung.

Altersgerecht. Die wichtigsten Umbaumaßnahmen betreffen das Badezimmer und möglicherweise vorhandene Stufen. Fachhandel und Spezialgeschäfte bieten hier für fast jede Gelegenheit Lösungen an - oft ist die Realisierung eine Frage des Geldbeutels. Treppenlifte zum Beispiel sind fast immer Sonderanfertigungen und daher entsprechend teuer. Sinnvol ist es also, diese Erwägung schon frühzeitig bei Bau oder Renovierung einzubeziehen.

Unterstützung. Hilfe von außerhalb kann in vielen Formen engagiert werden. Ambulante Pflegedienste kommen ins Haus und erbringen alle Leistungen, die die Pflegeversicherung vorsieht. Wohlfahrtsverbände, Pflegeheime, Caterer bieten Mahlzeiten-Services an,  Hilfe im Haushalt und Garten bietet ASL Bad Münstereifel auch an. Wer einen Angehörigen daheim pflegt, kann ergänzende Angebote in Anspruch nehmen, zum Beispiel Kurzeit - Unterbrigung in einem Heim oder Tagespflege - Einrichtungen.

 

 

 

© www.asl-bonn.de   Samstag, 10. Mai 2014 11:15 Mauel


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Quelle: urbia.tv

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